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ORTSCHAFTEN SÜD-LAKONIENS
Süd-Lakonien, d.h. die Westliche und Östliche Mani, ist ein wahrhaft außergewöhnlicher Landstrich Griechenlands. Außergewöhnlich aufgrund ihrer Geschichte in Verbindung mit dem Geist der Manioten. Außergewöhnlich in ihrer Landschaft, die dem Besucher einmalige Eindrücke vermittelt. Außergewöhnlich. Außergewöhnlich ebenso aufgrund der Landschaft und Lebensart der Einwohner mit ihrer Wohnkultur in traditionellen Wohntürmen.
17 km südlich von Gerolimenas befindet sich Aggeiadaki mit einem herrlichen Strnd mit großen Kieselsteinen. Von hier aus lässt es sich gut zur Spitze der Landzunge "Tigani" wandern, um die Festung "Maini" zu besichtigen.
Die zweitgrößte Stadt der Mani hat ihren Namen von dem antiken griechischen Kriegsgott "Aris". Auf dem Marktplatz "Taxiarchon" befindet sich die historisch bedeutsame gleichnamige Kirche aus
dem 18. Jahrhundert. Hier entfachte sich der erste revolutionäre Widerstand (17. März 1821) gegen
das Ottomanische Imperatorium. Sehenswert sind die Kapelle des Heiligen Ioannis (Beginn 18.
Jh.) und imposante Wohnhäuser wie das ummauerte Anwesen der Familie Mavromichali, das
Turmhaus des Kapetanakou und viele andere. Durch die engen Gassen des Altstadtteils laufend
fühlt man sich zwischen alten herrschaftlichen Steinhäusern wie in einer anderen Epoche.
48 km südlich von Gythio befindet sich der Naturhafen und malerische Fischerort Gerolimenas, mit
seinen Häusern am Felsufer entlang. Am kieselsteinigen Strand kann man den Blick genießen auf
die Felsenklippe "Karavopetra", dem imposanten "Wächter" des Hafens, aber gleichzeitig dem
Schrecken aller vorbei kommenden Schiffe.
Ist Hauptstadt der Mani und zweitgrößte Stadt des Verwaltungsbezirks Lakonien, 42 km von Sparta entfernt. Ihre Häuser schmiegen sich amphitheatrisch an den Berghang des "Koumaro" und beeindrucken in ihrem vornehmlich neu-klassizistischen Baustil.
Eine lange Hafenpromenade, steile Treppen, malerische Gassen und urgriechisches Ambiente mit all seinen baulichen Provisorien und strukturellen Ungereimtheiten, umgeben von geruhsamer Geselligkeit, bedingen den Reiz dieses Hafenstädtchens.
Die kleine vorgelagerte Insel "Kranai" mit einem Pinienwäldchen und einem Leuchtturm, grenzt das Stadtbild malerisch gegen das offene Meer hin ab. So gewinnt man den Eindruck, sich eher auf einer Insel zu befinden, als auf dem Peloponnes-Festland. Die Insel war - so ist es von Homer überliefert - erster Zufluchtsort der Schönen Helena, Angetraute des Spartaners Menelaos, bei ihrer Entführung durch ihren Liebhaber Paris nach Troja.
Gythio ist Handels- und Verkehrsknotenpunkt ganz Lakoniens. Es ist eine lebendige Stadt mit einer Vielfalt an Vergnügungs- und Ausflugsmöglichkeiten.
17 km von Kotronas entfernt liegt Kokkala, ein Hafen- und Fischerörtchen, umgeben von kleinen Stränden mit weißem Kiesel und türkis schimmerndem Meerwasser.
Eine kleine malerische Ansiedlung, wo ein antikes Bodenmosaik, Überrest eines antiken Gebäudes, zu bewundern gibt, außerdem die 365 Zisternen - eine für jeden Tag des Jahres - und einen vorchristlichen Tempel. Von Kokkinogia aus erreicht man zu Fuß das Kap Tenaro und kann hier einen beeindruckenden Ausblick auf das weite ägäische Meer genießen.
Kotronas ist die größte Küsten-Kleinstadt der Ost-Mani. Hier begeistert der Blick von der Landzunge "Skopa" aus auf den Ort, so dass sich ein Spaziergang dort hin unbedingt lohnt. An manchen Häusern des Ortes kann man noch antike Inschriften entdecken.
In dem reizenden Fisherdörfchen Limeni gibt es interessante Ruinen, sorgfältig renovierte Gebäude und Kirchen zu bestaunen. Ein Spaziergang in Richtung des Dorf-Friedhofs vermittelt unvergessliche Eindrücke..
MAVROVOUNINur zwei Kilometer von Gythio entfernt erstreckt sich über beachtliche 4,5 km einer der schönsten Mittelmeerstrände mit vereinzelten Tavernen und Strand-Cafes. Der Strand steht unter der Obhut der Organisation "Archelon" zum Schutz der Wasserschildkröte "Karetta-Karetta". Alljährlich erwarten wissenschaftliche Beobachter am Strand von Mavrovouni sowie an anderen Stränden der Umgebung das Schlüpfen der Jungschildkröten. Das Meerwasser ist sauber und klar; nachmittags herrscht meist idealer Wind zum Surfen.
Das Oitylo (sprich: Itilo) des Homer, eines der schönsten Dörfer, bietet reichlich Grün und zweitstöckige Steinhäuser im Kontrast zu den Türmen der Mani.
Der letzte in der Reihe der Hafen und Fischerorte in der Mani; ein wahrer Traum für Taucher und Harpunenfischer mit vielen Schiffswracks auf dem Meeresgrund. Den Ankerplatz von Porto Kagio wählen viele Segel- und Motorjacht-Kapitäne für einen idyllischen Aufenthalt.
Einen Kilometer außerhalb von Gythio befindet sich der Sandstrand von Selinitsa mit vereinzelten Lokalen und etwas weiter der Baltaki-Strand mit einem Wasserschutzgebiet und dem photogenen Wrack eines vor Jahrzehnten gestrandeten Schiffes.
Skoutari ist ein einfaches, typisch griechisches Dorf mit drei herrlichen kleinen Strandbuchten. Zu besichtigen gibt es hier die Kirche der Heiligen Barbara und des Heiligen Ioannis auf dem Dorfplatz. Der Ort hat eine weit zurückreichende Tradition und seine Bewohner waren wesentlich beteiligt am Widerstandskampf gegen die Türkenherrschaft.
Von Kato Vathia aus beeindruckt der Blick auf das imposante Bergdorf Vathia als ein
Paradebeispiel für maniotische Bauweise und Siedlungskultur.
Vathi bedeutet die Begegenung mit einem weiteren reichlich langen und wunderschönen
Sandstrand Süd-Lakoniens. Den Sandstrand säumt eine vegetationsreiche Landschaft, von einem
kleinen Flussbett durchzogen. Hier kann man Wassersport und leckeres Essen in kleinen
originellen Tavernen genießen.
Im weiter gelegenen Dorf Ageranos finden sich imposante Turmhäuser, beispielgebend in ihrer
Architektur.
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